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Ein Nutzhanffeld zu voller Blüte.

Pressen von Industriehanf zu Rundballen

 

Weltweit suchen Landwirte nach Ackerkulturen als Anbaualternativen, um mit einer angepassten Fruchtfolge auf die sich verändernden Rahmenbedingungen hinsichtlich Klima, Boden, Umwelt, Vermarktung, (Tier-)Ernährung sowie gesellschaftlichen und gesetzlichen Anforderungen zu reagieren.

Der Anbau von Cannabis und Industriehanf gewinnt dabei in zahlreichen Ländern an Bedeutung. Ob Cannabis zu medizinischen Zwecken oder auch Nutzhanf als hochwertiger Rohstoff für Fasern sowie für Produkte aus den Hanfsamen wie Hanföl oder Hanfsaft - der Einsatz von Hanf ist vielfältig.

Wichtig ist die Unterscheidung der beiden Pflanzenarten: Nutzhanf enthält eine hohe Konzentration Cannabidiol, das im Gegensatz zum in medizinischem Cannabis enthaltenen THC (Tetrahydrocannabinol) keine psychoaktive Wirkung hat. Für die verschiedenen Hanfprodukte werden unterschiedliche Teile der Pflanzen benötigt, weswegen eine darauf abgestimmte Sortenauswahl unbedingt erfolgen muss.

Das Cannabidiol, kurz CBD, ist in den Blüten und Blättern der weiblichen Pflanzen enthalten. Dieser Stoff wird hauptsächlich zu CBD-Ölen, aber auch anderen Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika verarbeitet. Die Hanffasern bilden die Grundlage für Textilien und Dämmstoffe und werden als Verstärkung von Kunststoffen beispielsweise in der Autoindustrie eingesetzt.

Nutzhanf kann legal im industriellen Maßstab angebaut werden, wohingegen der Anbau von Cannabis mit wesentlichen THC Gehalten strengen länderspezifischen Gesetzen unterliegt.

Hanfernte

Abhängig von der späteren Verwendung werden die oberen Pflanzenteile meistens zunächst zerkleinert, um im weiteren Verlauf die einzelnen Rohstoffe durch verschiedene Trennverfahren und Bearbeitungsschritte zu gewinnen. Dabei sind sowohl Mähen als auch Häckseln möglich. Das Pressen von Silagerundballen vereinfacht den Ernteprozess erheblich, da eine notwendige Trocknung der Hanfpflanzen nicht mehr technisch aufwendig, verlustreich und witterungsabhängig durch Schwadablage auf dem Feld erfolgen muss. Durch die von Göweil auf das Hanfpressen optimierten Maschinen können Sie hochwertige Rohstoffe unabhängig vom Anbaustandort, bei gesicherter Qualität, stark verdichtet und somit effizient transportierbar erzeugen.

 

Hanfpressen mit bewährter Göweil Technik

GÖWEIL bietet mit den stationären Press-Wickelkombinationen LT-Master und VARIO-Master sowie der für das Hanfpressen zur innovativen Bunkerpresse umgebauten G-1 B5040 Press-Wickelkombination leistungsfähige, professionelle Maschinen, um den hohen Qualitätsanforderungen der Hanfproduktion gerecht zu werden.

Hanfernte mit der VARIO-Master / LT-Master:

Wurde die LT-Master bisher überwiegend für Häckselgüter wie Mais, Rübenpressschnitzel oder andere Schüttgüter eingesetzt, erkennen immer mehr Lohnunternehmen die Vorzüge des Einsatzes unserer erprobten Landtechnik nun auch im Pressen von Hanf.

Hanfernte mit der G-1 B5040 Bunkerpresse

Neu ist die Ausführung der bewährten G-1 F125 Kombi Press-Wickelkombination mit einem Bunker für Mäh- bzw. Häckselgut, wodurch die komplette Ernte sogar in nur einer Überfahrt erfolgen kann. Probleme durch Materialwicklungen insbesondere im Bereich der Pick-Up werden durch die Befüllung der Presskammer von oben behoben.

Vorzüge des Hanfpresses in Rundballen auf einen Blick:

  • Optimierung und Beschleunigung des Ernteprozesses: Je nach Ernte- und Presstechnik sind nur noch wenige Arbeitsschritte nötig. Inbesondere beim Einsatz der G-1 B5040 Press-Wickelkombination mit Bunker können Mahd, Pressen und Wickeln in einem Arbeitsgang bei höchster Arbeitsqualität erfolgen. GÖWEIL bietet somit sowohl für längere Pflanzenteile als auch Häckselgut praktikable Lösungen.

  • Qualität durch sichere Konservierung in Silageballen: Durch hohe Pressdichte wird der im Material vorhandenen Zucker unter Luftabschluss von Milchsäurebakterien verstoffwechselt und der pH-Wert gesenkt. Durch diesen Prozess der Silierung wird der eingewickelte Hanf lagerstabil und behält seine Qualität.

  • Wirtschaftlicher Transport: Die Hanfpflanzen haben unabhängig vom Ernteverfahren nur eine geringe Schüttdichte. Dadurch wird der Transport aufwendig, das große Volumina mit geringem Gewicht zu bewegen sind. Durch die hohe Verdichtung wird der Transport effizienter und die Weiterverarbeitung kann unabhängig vom Anbaustandort stattfinden.

  • Sicherstellen gleichbleibender Qualität: Sind Silage-Rundballen ordnungsgemäß hergestellt, behält das Erntegut lange seine Qualität. Eine nachträgliche Trocknung der Hanfballen anstelle der sogenannten Feldröste durch Schwadablage ist genauer zu steuern und sowohl witterungs- als auch standortunabhängig.

  • Kontinuierliche Verarbeitung: Die Lagerfähigkeit der Hanf-Siloballen ermöglicht eine Entzerrung von Arbeitsspitzen im verarbeitenden Gewerbe durch die kontinuierliche Verfügbarkeit. Hanfanbauer können die Ballen auch außerhalb der Saison verkaufen und so z.B. saisonale Preisschwankungen zu ihrem Vorteil nutzen. Die Qualität und Vielfalt der Hanferzeugnisse kann durch die ganzjährige Produktion ebenfalls erhöht werden.

  • Einfache Lagerung und flexibles Handling: Hanf-Silageballen lassen sich mit geringem Aufwand lagern. Es muss lediglich eine ausreichend große, ebene und im besten Fall befestigte Fläche zur Verfügung stehen. Das gewickelte Material ist sicher vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit geschützt. Wie bei allen Silageballen ist beim Handling Sorgfalt geboten, um die Folienschichten nicht zu beschädigen und die Qualität seiner Arbeit lange zu sichern.

 

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