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Bei Heulage ist der Trockenmasse Gehalt höher als bei der herkömmlichen Silage

Heulage

Das sollten Sie zum Thema wissen

Heulage oder Gärheu wie es auch genannt wird, ist für manche Landwirte bereits eine interessante Variante zu Silage oder Heu. Besonders für Pferde und kleine Wiederkäuer wie Schafe, Ziegen oder auch Wild eignet sich diese Form des Futters.

Die Produktion von Heulage darf aber keinesfalls unterschätzt werden. Man sollte diese nur dann versuchen, wenn man sich bei der normalen Silage bereits sicher fühlt. Bei der Produktion von Gärheu wird häufig auf Raigrasbestände zurückgegriffen. Diese sind besonders für Pferde besser verträglich. In Kombination mit dem Heulagenverfahren werden zudem niedrige Fruktangehalte erreicht, was die Verdauung der Tiere zusätzlich positiv beeinflusst.

Heulage unterscheidet sich von der konventionellen Silage durch ihren höheren TM-Gehalt. Sie haben gundstätzlich einen TM-Gehalt von über 50 %, normale Silagen hingegen nur zwischen 30 und 40 %.

Besonders zu beachten ist, dass rechtzeitig gemäht werden sollte. Stängelreiches und spät gemähtes Futter ist für Gärheu eher nicht geeignet, da die groben Stängelteile einen luftdichten Zustand im Gärheuballen nicht zulassen und die Luft Schimmelbildung und Nachwärmung begünstigt.

Prinzipiell sollte man bei Heulageballen besonders auf eine hohe Verdichtung achten und sie anschließend mit 6-8 Lagen Folie umwickeln.

Warum statt Heu zu Heulage wechseln?

Die Herstellung von qualitativ hochwertigem Heu ist nicht nur abhängig von der Qualität des Ausgangsmaterials, sondern auch von den Witterungsbedingungen. Heu sollte bei der Einlagerung einen TM-Gehalt von mindestens 85 % aufweisen um Schimmelpilzbildung vorzubeugen und die oft sehr gefährliche Futtererwärmung zu unterbinden. Ein wesentlicher Vorteil von Gärheu ist hierbei natürlich, dass die Trocknungsdauer auf dem Feld verkürzt und dadurch auch das Wetterrisiko vermindert wird.

G-1 F125 Kombi – die zuverlässige Maschine für die Heulageerzeugung

Ein perfekter Partner für Heulagen- und auch Silagenerzeugung ist die Press-Wickelkombination G-1 F125 Kombi von Göweil. Hier werden Pressen und Wickeln in einer Maschine kombiniert. Dies bringt den Vorteil, dass gepresste Ballen sofort gewickelt werden können und eine Luftzufuhr somit auf das Minimum reduziert wird.

Das Schneidewerk der Presse mit seinen 30 zweischneidigen Wendemessern sorgt für beste Schnittqualität und trägt zur optimalen Futterverdichtung bei.

Zusätzlich wird bei der G-1 F125 Kombi serienmäßig die Mantelfolienbindung angeboten.

Gerade durch die Verwendung dieser Mantelfolie sind die gebundenen Ballen noch einmal wesentlich kompakter und dichter als ein mit Netz gebundener Ballen (ca. 5-7 cm weniger Durchmesser bzw. rund 126 Liter weniger Luft pro Ballen). Durch den besseren Luftausschluss kann vor allem Schimmelbildung vermieden werden. Außerdem bieten die zusätzlichen Folienlagen einen besseren Schutz vor Beschädigungen beim Transportieren.

 

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